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Re: Prs || Army love :)
von Hope. am 28.07.2015 23:57Liam
Sie hatte auch keine Ahnung und ich zuckte mit den Schultern. "Ich rede irgendwann mal mit ihm", meinte ich und aß weiter. Zuerst zwang sie sich zum essen, aber danach ging es zum Glück. "Das weißt du eigentlich. Wieso musst du es dann noch hören?", fragte ich sie schmunzelnd, aber versank dann wieder in meinen Gedanken. "Ich habe dich auch vermisst. So sehr", sagte ich und meinte es ernst, auch wenn ich abgelenkt klang. Wieso musste das meinen Freunden passieren? Wieso überhaupt jemandem? Wieso kann man da nichts dagegen machen? Es starben so verdammt viele Menschen im Krieg. Der im Iran war ja auch nicht der einzige auf der ganzen Welt. In diesen Ländern gab es eigentlich ständig irgendwelche Kriege. Sie brachte die Teller weg und ich lächelte sie kurz dankbar an. Ihre Nähe genoss ich und auch den Kuss auf meinem Kopf. "Es tut auch gut wieder hier bei dir zu sein", meinte ich und stand dann auf um sie zu umarmen. "Was hälst du von einem entspannten Schaumbad zu zweit, dann einen Film, ins Bett legen und kuscheln. Irgendwann schlafen wir dann ein", schlug ich vor und strich über ihre Wange. Vorhin hatte ich zwar schon geduscht, aber das war etwas anderes. Beim baden waren wir beide und entspannten uns. Das würde uns beiden jetzt gut tun. "Wie geht es dir jetzt eigentlich?", fragte ich nochmal, da sie mir diese Frage vorhin nicht beantwortet hatte aber für mich wichtig war. Schließlich hatte sie anscheinend die ganez Zeit durchgeweint. So sahen zumindest ihre Augen aus. Meine Arme legte ich doch ganz um sie und drückte sie nochmal fest an mich. Schließlich hatte ich sie fast 5 Monate nicht mehr gesehen und brauchte ihre Nähe gerade.
-Albert Einstein-
Re: Prs || Army love :)
von Rogers am 28.07.2015 23:46Emilia;
Ich sah etwas perplex zu Mike, als dieser sich abprubt erhob, seine Jacke nahm und dann auch schon das Haus verließ. Komisch, sonst hatten ihn keine zehn Pferde gebracht, zu gehen. Ich hatte eine Vorahnung, und zwar dass es ihn auf eine gewisse Weise störte, dass Liam da war. So, als würde er sich ärgern, als hätte er es lieber gehabt, als man Liam noch für tot hielt. Aber nein, das war absurd, so würde Mike doch nicht sein, die beiden waren schließlich beste Freunde! Nein, das war einfach nicht möglich sein, es musste einen anderen Grund geben. "Ich habe keine Ahnung", murmelte ich also leise und verdrängte meine Vorahnung wieder.
Als ich seine Worte hörte musste ich leise seufzen. Ich hatte wirklich keinen Appetit, geschweige den Hunger, und würde das Essen somit nur in mich hinein würgen, aber ich konnte ihm wirklich nur sehr schwer Nein sagen, wenn er mich darum bat, es für ihn zu tun. Also nahm ich mir den Teller und eine Gabel, stocherte etwas lustlos im Essen los, zwang mich dann aber dazu, es zu verschlingen. So langsam fiel es mir dann nicht mehr so schwer, vor allem weil Liam mich mit seinen Worten zusätzlich ablenkte. "Danke, ich habe wirklich vermisst, das mal wieder von jemandem zu hören", sagte ich schwach grinsend und musterte kurz, wie er sich das Essen anscheinend auf der Zunge zergehen ließ. "Ich habe dich wirklich vermisst. Die letzten Wochen waren schrecklich für mich", gab ich nach einer Weile zu und seufzte leise. Inzwischen waren unsere Teller leer, also räumte ich alles auf und stellte die Reste des Auflaufs in den Ofen, damit wir morgen noch etwas essen konnte. Zum Glück war Wochenende und wir konnten es gemeinsam verbringen. Ich legte meine Hände von hinten um seinen Hals und gab ihm einen Kuss auf den Kopf. "Gott, es tut so gut, dich hier zu haben."
and my mystery fades
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Re: Prs || Army love :)
von Hope. am 28.07.2015 22:34Liam
Mike schaute mich kein einziges mal an oder sagte etwas zu mir. Emilia deckte denn Tisch, doch Mike stand auf und nahm seine Jacke. "Ich muss gehen", sagte er und ging dann einfach, weshalb ich etwas verwirrt war. "Was ist mit dem los?", fragte ich sie. Vielleicht wusste sie ja mehr, da er ja schon vor mir da war. Sie servierte das Essen dann und ich lächelte sie an. "Danke", sagte ich und bemerkte, dass sie nichts essen wollte, weshalb ich seufzte. "Bitte ess was. Du hast schon abgenommen und nichts zu essen ist ungesund. Also bitte tu es für mich", sagte ich und tat ihr dann einfach etwas auf den Teller und schon ihn ihr hin. Als sie fragte ob alles okay bei mir war, nickte ich nur. Eigentlich stimmte es ja auch schon. Doch gerade fühlte ich mich komisch. Das war machmal so wenn ich wieder hier war. Weg von dem ganzen Stress und der Gefahr. Die ganzen Ereignise aus dem Krieg kamen in einem auf und man realisierte das erst jetzt alles so wirklich. Ich hatte schon so viele Menschen sterben sehen und auch selbst umgebracht. Doch diesesmal machte es mich mehr fertig. Ich hatte gesehen wie zwei Freunde von mir gestorben waren. Und ich konnte nichts dagegen unternehmen. Ich stand einfach nur daneben und bin dann mit Jake weitergegangen und hatten sie liegen lassen. Was anderes konnte man zwar nicht machen, aber trotzdem war es heftig. Ich aß weiter und versuchte mir nichts anmerken zu lassen. Ich wollte sie einfach nicht mit meinen Problemen belasten. Irgendwie würde ich da schon hinwegkommen und dann würde es mir auch wieder besser gehen. Schließlich hatte ich schon so viel erlebt und dann würde ich das auch schaffen. "Das schmeckt echt gut", sagte ich leicht lächelnd. Ich liebte ihr Essen total, weshalb ich immer sie kochen ließ. Eigentlich konnte ich zwar kochen, aber bei mir schmeckte es nie so gut wie bei ihr. Außerdem liebte sie es zu kochen und deshalb hatte ich auch kein schlechtes Gewissen.
-Albert Einstein-
Cerberus
Gelöschter Benutzer
Re: Kleine Ansammlung verbitterter Texte
von Cerberus am 28.07.2015 22:23... Dieses Schreiben gilt einem Menschen, welcher viel zu früh von dieser Welt ging.
Seelenwächter
Ein weiterer Seelenwächter beschreitet nun den letzten Gang der Ruhe.
Es rufen lauten unter heiserem Schluchzen die Hinterlassenen ihm nach, doch sein sanftes Lächeln bleibt ihnen. Ein stetiger und nie vergehender Beweis dessen, das sein Herz von Güte war.
Ein friedvoller Beschützer, ohne Hast und Straucheln. Seine Hände ruhten stark auf den Schultern des jungen Lebens, leiteten es und brachten jede Seele dorthin, wo sie sich geborgen fühlen konnte.
Heute weht still das Banner der Trauer über den Köpfen derer, welchen er seine Hingabe zeigte. Bedrückend nähern sich auch mir die Wände, das Blut in meinen Adern, so scheint es, verliert stetig an Wärme, ich erfriere nicht, doch wird mein Körper kalt. Zu Eis gewordene Tränen sitzen wie kleine splitter Hinter meinem Auge und reizen es. Heiß brennt die Emotion, so als ob auch noch der letzte Rest an Wärme entfliehen wollen würde. Ein direktes Zusammenspiel zweierlei Elemente.
Ein Horn erklingt dumpf in meinen Gedanken, welche von den Momenten gezeichnet sind, welche ich niemals missen möchte. Der langanhaltende Ton verläuft parallel zu dem Karussell aus Farben, die nach und nach zu verbleichen scheinen.
Müde bin ich nun geworden, wünsche mir herbei die Zuflucht, welche mir nicht gewährt wird. Hoffe auf das Licht, welches zu fern erscheint. Doch das einzige was mir nun bleibt ist die Welt hinter den Lidern meiner Augen.
Eine Welt in der die Seelenwächter nicht ungehört mit dem Wind der Zeit hinfort schreiten.
Cerberus
Gelöschter Benutzer
Re: Kleine Ansammlung verbitterter Texte
von Cerberus am 28.07.2015 22:19Totes Schmetterlingsherz
Ich träumte vom Wind, vom Flügelschlag der zierlichen Schmetterlinge.
Die Symphonie des sanften Sturms.
Sie kämpften nicht gegen ihn an, sondern ließen sich von dem Strom tragen.
Ihre kleinen geflügelten Leiber tanzten über die Kronen der Bäume hinweg, flogen über die schwarzen Täler, doch schenkten sie der Welt keine Bedeutung, denn ihre Herzen schlugen nur im Takt mit dem Rhythmus des Windes, der wie ein sterbender Klagelaut eines verlassenen Kindes über die Felder fegte.
Doch diese Schönheit blieb stets ungesehen, denn keine Seele hob ihre Augen empor, da ihr Blick vom schleichenden Nebel gefangen gehalten wurde. So setzten die Schmetterlinge ihren nie endenden Klagereigen fort, erfüllt von der wehmütigen Melodie, welche sie umgab.
Der Wind weht auch heute noch, streicht in seiner tödlichen Schönheit über die Menschen hinweg, die ihn nicht schätzen wissen, stets begleitet vom Flügelschlag der lebenden Seelen, welche im Takt der toten Herzen fliegen.
Cerberus
Gelöschter Benutzer
Re: Kleine Ansammlung verbitterter Texte
von Cerberus am 28.07.2015 22:15Meister der Illusion
Mal siehst du Schatten, dann wieder ein höhnisches Lachen, ein Grinsen, den Hauch von Freundlichkeit.
Doch meine Gesichter zeichne ich auf Haut. Brauche keine Maske, kein hüllendes Tuch.
Dunkle Fassaden legen nie die Regeln fest.
Es ist keine Freiheit und auch keine Kette die meinen Körper ziert.
Auch bedecke ich meinen Leib mit keiner Maskerade.
Was wäre ich für ein Spieler, wenn ich mich selbst betrügen würde?
Ein Meister der Illusionen schuf mich, so steht es doch im Buch der gelogenen Wahrheit.
Nach seinem Ebenbild bin ich geschaffen, so will also auch ich den Trug heraufbeschwören.
Künstler mit der Klinge, geschliffen ist sie durch Wort und Tat. Schwungvoll ausgearbeitet, ihre Gewichtung ist die vollendete Perfektion.
Eure Schreie sind mein Antrieb, die Tränen der Applaus, das resignierte Seufzen der Niederlage, ein anerkennendes Nicken.
So ist mir euer Hass, gekrönt mit einer darauffolgenden Gleichgültigkeit, Zahlung genug für meine Aufführung.
Auch dich lade ich ein in die Manege meiner toxischen Aura.
Nimm Platz gegenüber der Bühne und richte deinen Blick auf mich.
So verlierst auch du den Sinn für das Wesentliche und der schleichende Nebel als mein Diener wird Besitz von dir Ergreifen.
Das Illusionierte Fadenspiel kann beginnen, denn so täuscht auch das Nebelgebilde nur eine Abhängigkeit zu seinem Meister vor, wie auch der imaginäre Puppenspieler nur die Stricke zieht zum Schein.
Cerberus
Gelöschter Benutzer
Re: Kleine Ansammlung verbitterter Texte
von Cerberus am 28.07.2015 22:12Würde deine Texte gerne lesen :) wenn du möchtest kannst du sie mir ja schicken oder du erstellst einen thread!
Cerberus
Gelöschter Benutzer
Re: Kleine Ansammlung verbitterter Texte
von Cerberus am 28.07.2015 22:12Das Herz für das Nichts
Siehst du den Himmel brennen, wie er lichterloh in Flammen steht?
Kleine Feuerzungen tanzen auf dem Nachthimmel, umgeben von wirbelnden Gezeitenströmen, stets auf der Flucht vor dem schwarzen Nichts.
Siehst du, wie ihr Fall beginnt, wenn die Zeit ihres Daseins zwischen die Fugen des dunklen Alls zerrinnt?
Ihr Sterben ist ein Wunsch. Ihre Glut erlischt rasch, doch wenn sie herniedergehen, schenken sie dir diesen.
So fallen jeden Tag die Herzen der Finsternis, hoffen auf Rettung, hoffen darauf, wahrgenommen zu werden, auf das sie weiter leben können, neben der Seele eines Menschen. Für einen Menschen.
Nun fiel auch ein Stern für mich, seine Glut wohl heißer wie Höllenfeuer.
Sein Glanz wehrte einen Herzschlaglang, doch anstatt in das Nichts ein zu gehen, schenkte er Leben und seine Glut wohnt nun Dir inne. Strahlt für mich, lebt für Dich.
So lange, bis wir beide zu Asche zerfallen und uns der Wind hinfort in die Weiten des Nichts trägt.
Dann sind wir nicht, dann sind wir Nichts.



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